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LS Leipzig am 26./27.3.2011

Apr10

Erstellt von:
Sunday, April 10, 2011 8:02 AM RssIcon

Jedes Jahr wird die neue Rudersaison mit der zentralen Kaderlangstrecke in Leipzig eröffnet. Doch bevor man sich in den Kleinbooten (Einer oder Zweier ohne) mit der nationalen Konkurrenz über die Distanz von 6km misst, fordert der Bundestrainer Hartmut Buschbacher seit zwei Jahren auch einen individuellen Leistungsnachweis jedes Sportlers über 2000m auf dem Ruderergometer.

Mit den 5 Senioren Janek Horeis, Marvin Hirsch, Felix Leube, Marko Johann und Maik Zentner reiste Trainer Martin Hasse am Samstagmorgen nach Sachsen. Über die 2000m fielen die Resultate sehr unterschiedlich aus. Felix Leube konnte sich über den Winter enorm steigern und erzielte mit 6:27 seine neue persönliche Bestzeit und war damit schnellster Wikinger. Marko Johann bestätigte seine vor eineinhalb Jahren erreichte Bestzeit und war mit seiner Zeit von 6:28 auch sichtlich zufrieden. Ein weiteres Ausrufezeichen konnte Marvin Hirsch setzen. Er verbesserte sich um 5 Sekunden und konnte mit 6:29 eine konsequente Trainingsarbeit der letzten Monate erfolgreich umsetzen. Maik Zentner und Janek Horeis blieben jedoch deutlich über ihren Bestzeiten. Beide waren im Vorfeld erkrankt und konnten somit nicht ihr wahres Leistungsniveau abrufen. In Rücksprache mit Martin Hasse wurde dann auch entschieden, dass Janek am Sonntag nicht mehr die Langstrecke bestreiten würde, wodurch Marvin in den ungewohnten Einer steigen musste.

Am Sonntag galt es dann die individuelle Leistung auf dem Wasser zu bestätigen oder nachzuweisen, dass ein Ergometer eben doch nicht schwimmt. Trotz einer Stunde weniger Schlaf, dank der Zeitumstellung, schafften alle Wikinger die geforderte Gewichtsobergrenze von 72,5kg und konnten sich dem Starter stellen. Den Anfang machten die beiden A Senioren Marko und Maik. Aufgrund verschiedener Erkrankungen konnten beide weniger als 100km gemeinsam im Zweier ohne Steuermann auf dem Wasser trainieren. Es galt also für die beiden Routiniers ihre Erfahrung zu nutzen und ein solides Ergebnis zu Saisonbeginn abzuliefern. Dies gelang beiden auch im Rahmen der Möglichkeiten. Bei anhaltendem Gegenwind konnten sich die Beiden, mit einem souverän gestaltetem Rennverlauf, einen Platz unter den zehn besten deutschen Leichtgewichtszweiern sichern und wurden in einer Zeit von 22:58. Neunte.


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Marko und Maik

Bei den beiden Einerfahrern sahen die Vorzeichen ganz unterschiedlich aus. Felix konnte sich über den Winter und insbesondere in den letzten Wochen gezielt in dieser Bootsklasse auf die erste nationale Regatta vorbereiten. Marvin hingegen standen, nach der Abmeldung von Janek, lediglich wenige Kilometer, in Leipzig, als Vorbereitung zur Verfügung.  Zudem musste er sich vom Riemen auf das Skullen umstellen. Da beide jedoch am Vortag Bestleistungen erzielt hatten durfte der Ausgang des internen Vergleichs und die Einordnung im gesamten Feld mit Spannung erwartet werden. Felix ging als erster der beiden über die 6km und konnte somit virtuell vorlegen. Nach Auswertung der Zeiten im Ziel stellte sich heraus, dass zur Streckenhälfte lediglich eine Sekunde zwischen den beiden Wikingern lag.


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Felix

Am Ende konnte Felix diesen kleinen Vorsprung auf insgesamt 5 Sekunden vor Marvin ausbauen und entschied somit das vereinsinterne Duell denkbar knapp für sich. Zumal Marvin mit dem Handicap gestartet war als letzter ins Rennen gestartet zu sein und somit keinen direkten Verfolger hatte der als Anhaltspunkt über die Strecke dienen konnten. Im Gesamtergebnis belegten die beiden die Plätze 35 und 38.

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Marvin

Für Felix gilt es also die neue physische Stärke in den nächsten Wochen besser auf das Wasser übertragen zu können und Marvin hofft auf ein baldige Genesung von Janek um dann gemeinsam mit Marko und Maik bei der 1. Kleinbootüberprüfung über 2000m, dem „Frühtest“, im Feld der leichtgewichtigen Riemer angreifen zu können.

MZ

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