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Wikinger beim Weltcup in der Schweiz am Start

Jul16

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Saturday, July 16, 2011 5:52 PM RssIcon

Der Achter hat in der RG Wiking eine große Tradition und viele Erfolge konnten in dieser Prestigebootsklasse gefeiert werden. 2011 schickten sich die Athleten der Trainingsriege an, die Liste der Erfolge zu erweitern. Nachdem man im Frühjahr bereits bester deutscher Achter beim „Head of the River“ in London werden konnte, und es Gold-, Silber- und Bronzemedaillen für Wikinger auf Deutschen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften gab, schafften Marko Johann und Maik Zentner die Nominierung für den Lgw. Achter des DRV beim Weltcup in Luzern.
In fünf Trainingswochenenden versuchte Trainer Martin Stromenger den Ruderern aus Düsseldorf, Essen, Limburg, Offenbach-Bürgel und Berlin seine Ruderphilosophie zu vermitteln und einen schlagfertigen Achter zu formieren. So galt es für Marko und Maik sich nicht nur in der Rudertechnik umzustellen, sondern auch an ein neues Schuhsystem und neue Riemen zu gewöhnen. Um sich den finalen Schliff zu holen und an das ganze Umfeld zu gewöhnen, reiste man bereits drei Tage vor dem Rennen in die Schweiz. Dort konnte man sich im Training auf dem „Göttersee“ mit den besten Ruderern der Welt messen und das ganz besondere Flair auf sich wirken lassen.
Am Samstagabend ging es dann,  gegen Italien und Dänemark, um eine mögliche WM-Nominierung. Die Mannschaft war hochmotiviert und aggressiv vom Trainer eingestellt. Als die Ampel dann von rot auf grün umsprang entwickelte sich das Rennen jedoch ganz anders als erhofft. Bereits in der Startphase handelte man sich einen Rückstand ein und geriet sofort unter Druck. An der 500m Marke hatten sich die Italiener eine dreiviertel Länge Vorsprung erarbeitet und diesen bis zur Streckenhälfte auf gute vier Sekunden ausgebaut. Bis zur 1000m Marke konnte der deutsche Achter jedoch den Kontakt zu den Dänen halten. Auf der zweiten Streckenhälfte änderte sich aber nichts mehr, die Positionen waren vergeben. Leider gelang es nicht den Abstand zu halten, so dass er bis zur Ziellinie weiter zunahm. Der Cheftrainer befand den Abstand dann abschließend als zu groß um eine WM Nominierung auszusprechen.
So war der erste Internationale Auftritt der beiden Wikinger Marko und Maik für den DRV nicht von Erfolg gekrönt. Und auch wenn man in der Nachbetrachtung verschiedene Aspekte beleuchtet und gefunden hat, die noch verbesserungsfähig waren, so galt dieses insgesamt 2. Rennen der Mannschaft, als Maßstab.  Die Athleten bedauerten, dass ihnen nicht die Chance gegeben wurde, sich  langfristig und gezielt auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten und sich dort sportlich mit den besten Ruderern der Welt messen zu dürfen.
Worldcup Schweiz (Marko Johann 3.v.r. und Maik Zentner 4.v.r.)

(Marko Johann 3.v.r. und Maik Zentner 4.v.r.)

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