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Deutsche Jahrgangsmeisterschaften U19 und U23 auf dem Brandenburger Beetzsee

Jul16

Erstellt von:
Saturday, July 16, 2011 5:54 PM RssIcon

Nachdem bereits im Mai das Deutsche Meisterschaftsrudern auf dem Beetzsee ausgetragen wurde, bestritten auch die Junioren und Senioren unter 23 Jahren ihre nationale Meisterschaft auf dem Brandenburger Gewässer. Die Trainer Martin Hasse und Patrick Strankowski meldeten die Junioren Rick Tiedmann, Falk Kirschner und Steuermann Richard Binkau, sowie die Senioren Janek Horeis und Marvin Hirsch für die Titelkämpfe am letzten Juniwochenende.

Nach einer durchwachsenen Saison im Einer wechselte Falk, in den Tagen vor der Meisterschaft, noch einmal das Skiff und hoffte auf eine ähnlich gute Platzierung wie im Vorjahr, als er das B-Finale gewinnen konnte. In seinem Vorlauf wurde er jedoch vierter und musste somit am folgenden Tag den Hoffnungslauf bestreiten, um sich noch für das Halbfinale qualifizieren zu können. Mit Platz drei im Hoffnungslauf verpasste er dieses Ziel jedoch und zeigte sich anschließend enttäuscht. Die drittschnellste Zeit aller vier Hoffnungsläufe unterstreicht aber das Potenzial, welches Falk besitzt, und sollte Motivation genug sein um sich im nächsten Jahr erneut zu beweisen und bei der Vergabe der Finalplätze mitrudern zu können.
Rick begann die Regatta gemeinsam mit Vincent Neumann (BRC) im Lgw. Doppelzweier. Mit Platz zwei im Vorlauf umgingen die beiden den Hoffnungslauf und qualifizierten sich direkt für das Halbfinale. Dort reichte es dann nur zu Platz vier und somit musste der der Zweier im B-Finale um die Plätze 7-12 kämpfen. Nach ein paar Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten haben sich beide darauf geeinigt im B-Finale etwas rauszunehmen, da sie noch im Lgw. Achter an den Start gingen, und erreichten mit dem vierten Platz Gesamtrang zehn.
Der ausschließlich mit Hauptstädtern besetzte Achter war eine bunte Mischung aus Riemern und Skullern, deren Saison Berg auf und ab ging. Erst kurz vor der Meisterschaft entschieden die verantwortlichen Trainer alles auf eine Karte zu setzen und in der größten Bootsklasse zu melden. Es sollte sich als eine richtige, eine goldene Entscheidung erweisen. In einem hochklassigen Rennen konnte auch ein Krebs die neuformierte Mannschaft nicht aufhalten. Unter der Führung von Steuermann Richard Binkau wurde es zwar, nach dem Missgeschick, bis zur Ziellinie spannend aber letztendlich ging der Sieg und Meistertitel nach Berlin.

Die Senioren Janek Horeis und Marvin Hirsch entschieden sich für einen Start im Lgw. Zweier ohne und im Lgw. Achter. Im Zweier hatten insgesamt zehn Boote gemeldet und so war das Ziel den Vorlauf unter den ersten Beiden abzuschließen um den Hoffnungslauf zu vermeiden. Diese Aufgabe meisterten die beiden Wikinger souverän. Ab der Streckenhälfte schlossen sie zu dem führenden Zweier auf und duellierten sich bis ins Ziel um den Vorlaufsieg. Diesen verpassten sie zwar um drei Zehntel Sekunden, meldeten aber durch diese Leistungen Medaillenambitionen an.
Im Finale zeigte sich dann aber ein anderes Bild. Bereits bei Streckenhälfte hatte sich ein Trio deutlich vom Feld absetzen können. Janek und Marvin konnten sich für die knappe Niederlage im Vorlauf revanchieren, in den Kampf um die Medaillen konnten sie jedoch nicht eingreifen und somit blieb der undankbare vierte Platz im Ziel.
Es galt für die beiden im abschließenden Achterrennen einen versöhnlichen Saisonabschluss zu erreichen. Doch die beiden ließen die angereisten Zuschauer der großen Wikingfamilie lange zittern. Zur Streckenhälfte gab es eine Zweiteilung des vier Boote Feldes. Die beiden führenden Achter hatten sich abgesetzt und machten den Titel unter sich aus. Die Renngemeinschaft mit Wikingbeteiligung konnte erst auf dem zweiten Teilstück den entscheidenden Vorsprung, auf eine Kombination aus Hamburg, heraus rudern und sich somit die Bronzemedaille sichern. Für Janek war dies die dritte Bronzemedaille, im Lgw. Achter, in Folge.

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